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14.05.2012
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Flashmob gegen Asylverfahren
Berlin. Mit einem Flashmob hat die Evangelische Jugend Neukölln am Sonntag während der Publikumstage auf dem Gelände des neuen Hauptstadtflughafens Berlin Brandenburg (BER) gegen das Asylschnellverfahren protestiert. Etwa 40 Jugendliche hätten ihre Köpfe in gelbe Stoffbeutel gesteckt, die Hände wie gefesselt auf dem Rücken verschränkt und sich zwischen den Ständen von Air Berlin und Bundespolizei versammelt, wie die Neuköllner Jugendpfarrerin Marita Lersner auf dapd-Anfrage sagte. »Air Berlin ist die Fluglinie, die bei der Abschiebung von Flüchtlingen das meiste Geld verdient«, betonte sie.
Die Jugendlichen wollten damit auf die Situation von Flüchtlingen ohne Papiere hinweisen, über deren Asylverfahren am künftigen Flughafen innerhalb von 48 Stunden entschieden werden soll.(dapd/jW)
Die Jugendlichen wollten damit auf die Situation von Flüchtlingen ohne Papiere hinweisen, über deren Asylverfahren am künftigen Flughafen innerhalb von 48 Stunden entschieden werden soll.(dapd/jW)
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