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Versprengte Räume

Als Präsidenten der Deutschen Filmakademie haben Iris Berben und Bruno Ganz die Berliner Landesregierung aufgefordert, den Neubau der Ernst-Busch-Schauspielschule in Berlin-Mitte wie ursprünglich geplant zu errichten. »Was wäre der deutsche Film ohne die Absolventen dieser zu Recht hochgerühmten Schule?« beginnt der Brief. Dann werden Namen aufgezählt, »von August Diehl, Michael Gwisdek, Nina Hoss, Dagmar Manzel, Jan Josef Liefers über Fritzi Haberlandt, Steffi Kühnert, Karoline Herfurth bis Sandra Hüller«. Sie alle seien in »weitab vom Schuß gelegenen und versprengten Räumen« ausgebildet worden, die dem »künstlerischen Nachwuchs« nicht mehr zuzumuten seien. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.05.2012, Seite 12, Feuilleton

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