-
28.04.2012
- → Kapital & Arbeit
Neckermann will 1400 Stellen streichen
Frankfurt/Main. Der Versandhändler Neckermann will mehr als die Hälfte seiner rund 2500 Arbeitsplätze in Deutschland streichen. Insgesamt sollen 1380 Stellen wegfallen, teilte das Unternehmen am Freitag in Frankfurt am Main mit. Grund sei die Neuaufstellung von Neckermann als reiner Online-Händler, erklärte das Unternehmen.
Ein Sprecher der Gewerkschaft ver.di nannte den Plan einen »Kahlschlag«. Es sei offen, wie der Abbau sozial abgefedert werden könne. Neckermann gehörte früher zum Arcandor-Konzern, wurde aber 2008 an den US-Finanzinvestor Sun Capital verkauft.(dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!