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Neckermann will 1400 Stellen streichen

Frankfurt/Main. Der Versandhändler Neckermann will mehr als die Hälfte seiner rund 2500 Arbeitsplätze in Deutschland streichen. Insgesamt sollen 1380 Stellen wegfallen, teilte das Unternehmen am Freitag in Frankfurt am Main mit. Grund sei die Neuaufstellung von Neckermann als reiner Online-Händler, erklärte das Unternehmen.

Ein Sprecher der Gewerkschaft ver.di nannte den Plan einen »Kahlschlag«. Es sei offen, wie der Abbau sozial abgefedert werden könne. Neckermann gehörte früher zum Arcandor-Konzern, wurde aber 2008 an den US-Finanzinvestor Sun Capital verkauft.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.04.2012, Seite 2, Kapital & Arbeit

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