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Datenschützer gegen Geheimniskrämerei

Berlin. Der Datenschutzbeauftragte Peter Schaar appelliert an die Bundesbehörden, den Bürgern mehr Einblick in Akten und Verfahren zu gewähren. Statt Vorwände für eine Geheimhaltung zu erfinden, sollten Behörden von sich aus mehr Informationen auch ohne Antrag offenlegen, verlangte Schaar, der am Dienstag in Berlin seinen Tätigkeitsbericht für 2010 und 2011 vorlegte.

Schaar bilanzierte, daß immer mehr Menschen von ihrem Recht auf Zugang zu Informationen öffentlicher Stellen Gebrauch machen. Im vergangenen Jahr wurden demnach 3280 Anträge gestellt – 110 Prozent mehr als im Vorjahr.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.04.2012, Seite 2, Inland

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