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Brutales Vorgehen gegen Kurdenprotest

Von Martin Dolzer
Frankfurt/Main. Bei einer pro-kurdischen Demonstration ist es am Samstag zu Polizeiübergriffen gekommen. Knapp 1500 Teilnehmer zogen am Nachmittag durch die Frankfurter Innenstadt. Sie forderten eine friedliche Lösung der kurdischen Frage und Freiheit für den Vorsitzenden der kurdischen Arbeiterpartei (PKK), Abdullah Öcalan. Öcalan befindet sich seit zwölf Jahren in der Türkei in Haft. Ohne ersichtlichen Grund habe die Polizei mehrmals die Abschlußkundgebung auf dem Opernplatz angegriffen, berichteten Teilnehmer. Dabei seien Schlagstöcke und Pfefferspray zum Einsatz gekommen. Ein zwölfjähriges Mädchen habe daraufhin einen Kreislaufzusammenbruch erlitten und mußte stundenlang im Krankenhaus behandelt werden. 19 Teilnehmer wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen.
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.04.2012, Seite 5, Inland

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