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BND gab falsche Auskünfte

Hamburg. Bei der Fahndung nach Mitgliedern der Roten Armee Fraktion (RAF) hat der Bundesnachrichtendienst (BND) mehrmals falsche Auskünfte gegeben. Wie der Spiegel in seiner aktuellen Ausgabe berichtete, soll der BND dem Bundeskriminalamt jahrelang Informationen über den Aufenthaltsort der RAF-Aussteiger Susanne Albrecht, Monika Helbing und Inge Viett vorenthalten haben. Die drei waren ab 1980 in der DDR untergetaucht. Das war dem Geheimdiest laut Spiegel bereits seit Ende 1980 bekannt. Trotzdem habe der BND auf Anfragen des BKA, ob sich die Gesuchten in der DDR aufhielten, geantwortet, daß er »keine Erkenntnisse« habe oder falsche Aufenthaltsorte genannt. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.04.2012, Seite 5, Inland

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