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21.04.2012
- → Inland
Kurden kaperten Elbfähre
Hamburg. Die Polizei ermittelt gegen kurdische Aktivisten, die am Donnerstag in Hamburg für knapp eine Stunde das Kommando über eine Elbfähre übernommen hatten. Mit der Aktion, von der fast 80 Fahrgäste betroffen waren, wollten die Männer für die Freilassung des in der Türkei inhaftierten Vorsitzenden der Kurdischen Arbeiterpartei PKK, Abdullah Öcalan, demonstrieren, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Es handle sich um sechs Türken sowie drei Deutsche im Alter von 16 bis 26 Jahren.
Die unbewaffneten Männer hatten sich in Hamburg-Finkenwerder im Führerhaus einer Fähre eingeschlossen und den Kapitän gezwungen, vom Kurs abzuweichen. Sie ließen sich widerstandslos von der Polizei festnehmen, die mit zwei Barkassen, 23 Streifenwagen und einem Hubschrauber angerückt war. Gegen die Beschuldigten wird nun wegen des Verdachts der Nötigung sowie der Freiheitsberaubung ermittelt. Sie machten laut Polizei bisher keine Angaben.
(dapd/jW)
Die unbewaffneten Männer hatten sich in Hamburg-Finkenwerder im Führerhaus einer Fähre eingeschlossen und den Kapitän gezwungen, vom Kurs abzuweichen. Sie ließen sich widerstandslos von der Polizei festnehmen, die mit zwei Barkassen, 23 Streifenwagen und einem Hubschrauber angerückt war. Gegen die Beschuldigten wird nun wegen des Verdachts der Nötigung sowie der Freiheitsberaubung ermittelt. Sie machten laut Polizei bisher keine Angaben.
(dapd/jW)
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