-
07.03.2012
- → Sport
Fußball-Randspalte
Ohne Einfluß
Frankfurt/Main. Nach der heftigen Attacke von Hooligans des Bundesligisten 1. FC Köln gegen Anhänger von Borussia Mönchengladbach auf der Autobahn A3 hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) Polizei und Justiz in die Verantwortung genommen. »Auf Reisewegen haben wir keinen Einfluß auf das Verhalten der Besucher von Fußballspielen. Generell gilt: Wer Gewalt anwendet, muß konsequent von Polizei und Justiz zur Verantwortung gezogen werden. Dies kann nicht Sache des Fußballs sein, aber wir unterstützen die zuständigen Behörden«, sagte der DFB-Sicherheitsbeauftragte Hendrik Große Lefert. Am Sonntag abend hatten zunächst mehrere Fahrzeuge mit gewaltbereiten Kölner Anhängern versucht, einen Bus mit Gladbach-Fans auszubremsen. Auf dem Rastplatz Siegburg-Ost griffen dann vermummte Personen den Bus an, woraufhin der Fahrer die Flucht in Richtung Köln ergriff.(sid/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Sport
