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Tschechien will Kirchen entschädigen

Prag. Die tschechische Koalitionsregierung hat am Mittwoch einem milliardenschweren Vorhaben zugestimmt, religiöse Organisationen für Beschlagnahmungen unter der früheren sozialistischen Regierung zu entschädigen. Danach würden tschechische Kirchen 56 Prozent ihres früheren Eigentums zurückerstattet bekommen, das sich derzeit im Besitz des Staats befindet. Der Wert dieses Eigentums beläuft sich nach Schätzungen auf 75 Milliarden tschechische Kronen (2,9 Milliarden Euro). Das Vorhaben sieht auch eine finanzielle Entschädigung für die Kirchen in Höhe von insgesamt 59 Milliarden Kronen (2,3 Milliarden Euro) vor, die über einen Zeitraum von 30 Jahren gezahlt werden soll. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.01.2012, Seite 2, Ausland

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