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Beschuldigungen ­gegen Syrien

Doha. Ein Mitglied der arabischen Beobachtermission in Syrien hat der Staatsführung schwere Verbrechen gegen das eigene Volk vorgeworfen und seinen Rücktritt eingereicht. Der Algerier Anouar Malek beschuldigte die syrische Regierung in einem Interview mit dem katarischen Fernsehsender Al-Dschasira am Mittwoch, die Beobachter der Arabischen Liga getäuscht und die ihnen gezeigten Dinge »inszeniert« zu haben. Die Regierung von Staatschef Baschar Al-Assad verübe »nicht nur ein Kriegsverbrechen, sondern eine ganze Reihe von Verbrechen gegen das Volk«. Sie habe sich bisher an keinen Punkt des Plans der Arabischen Liga gehalten. »Die Gefangenen werden gefoltert, niemand wurde freigelassen«, behauptete Malek.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.01.2012, Seite 6, Ausland

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