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Probleme mit Freiwilligendienst

München. Wohlfahrtsverbände beschweren sich über große Probleme mit dem neuen Bundesfreiwilligendienst. In der Kritik steht vor allem das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben in Köln, wie der Focus am Montag vorab berichtete. Als »dilettantisch, vertragsbrüchig und unseriös« habe etwa Jürgen Ludewig von der Berliner Arbeiterwohlfahrt (AWO) das Vorgehen des Amts, das den Freiwilligendienst koordiniert, bezeichnet. Verträge und Anerkennungsschreiben seien Monate unterwegs, klagten die Sozialverbände. Außerdem zahle das Amt nicht rechtzeitig, sodaß Einsatzstellen für Taschengeld und Bildungsseminare in Vorkasse treten müßten, berichtete der Focus weiter. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.12.2011, Seite 4, Inland

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