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05.12.2011
- → Politisches Buch
Neu erschienen
Sozialismus
Horst Kahrs analysiert im neuen Heft der Monatszeitschrift »Die Linke in den Wahlen 2011«. Die Wieder- bzw. Stammwählerschaft im Westen sei zu klein, um die Partei über die fünf Prozent zu hieven. Unter dem Titel »Europa: Inkubationsphase eines autoritären Regimes« konstatieren Joachim Bischoff und Richard Detje »Das Ende des ›demokratischen Kapitalismus‹«. Der Euro-Krise widmen sich weitere Autoren. Bischoff und Bernhard Müller untersuchen am Beispiel USA und Deutschland »Ungleichheit im Finanzmarktkapitalismus«, Michael Wendl fragt, ob es »eine innere Verwandtschaft von Ordoliberalismus und ›kreativem‹ Sozialismus« gibt und bezeichnet Sahra Wagenknechts Herangehensweise an diese Frage als »idealistisch«. Im Supplement legt Hauke Ritz am Fall Libyen eine lesenswerte Analyse vor: »Wenn Nachrichten zur Waffe werden«.Sozialismus, Heft 12/2011, 70 Seiten, 6,20 Euro (Jahresabo 62 Euro); Bezug: Redaktion Sozialismus, Postfach 106127, 20042 Hamburg, Tel.: 040/2809527740, Fax: 040/2809527750, E-Mail: redaktion@sozialismus.de
RotFuchs
In der Dezemberausgabe der »Tribüne für Kommunisten und Sozialisten in Deutschland« untersucht u.a. Willi Gerns die »Verschwörung von Beloweschesk«, durch die 1991 die Sowjetunion aufgelöst wurde. Horst Schneider setzt sich mit den Offenbarungen Thomas de Maizières (»Sterben und Töten gehören dazu«) auseinander, Klaus Langer befaßt sich mit Kubas Entwicklung nach dem 6. Kongreß der Kommunistischen Partei des Landes. Ulrich Sommerfeld analysiert die Ziele des Libyen-Krieges. Einleitend kommentiert Klaus Steiniger unter dem Titel »Wer stranguliert die Griechen?« die Diktatur der EU-Mächte über Athen.RotFuchs, Nr. 167, 32 Seiten, Spende erbeten; Bezug: Karin Dockhorn, Postfach 021219, 10123 Berlin, Tel.: 030/2412673, E-Mail: Wdockhorn@t-online.de
Arbeiterpolitik
Der vierteljährlich erscheinende Informationsbrief der Gruppe Arbeiterpolitik befaßt sich unter den Titeln »Staatsschuldenkrise treibt europäische Integration voran« und »Von der Euro-Krise zur politischen Union?« mit den Strategien der EU-Bourgeoisien. Außerdem u.a.: eine Analyse der Jugendkrawalle vom Sommer in England (»Aufruhr der Ärmsten«) und der Gewerkschaften in Italien (»Hilflos trotz Krisenstimmung«) sowie eine ausführliche Rezension des Buches von Gerhard Engel über den Bremer Linksradikalen Johann Knief (1880–1919).Arbeiterpolitik, Nr. 4/2011, 24 Seiten, 1,50 Euro; Bezug: GFSA e. V., Postfach 106426, 20043 Hamburg, E-Mail: arpo.berlin@gmx.de
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
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