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»Härtefallfonds« für Neonaziopfer

Berlin. Die angekündigte Entschädigung für die Angehörigen der Mordopfer von Neonazis soll aus einem Härtefallfonds im Haushalt von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) gezahlt werden. Durch die Gewährung solcher »Härteleistungen« von womöglich jeweils 10000 Euro für Familienangehörige soll nach Ministeriumsangaben vom Montag ein Zeichen der Solidarität gesetzt werden. Zur Zeit werde ein direkter Kontakt zu Hinterbliebenen gesucht, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen, sagte ein Ministeriumssprecher vor Journalisten in Berlin.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.11.2011, Seite 2, Inland

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