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Dreister ­Anwerbeversuch

Neuruppin. Der Brandenburger Verfassungsschutz wollte offenbar ein linksalternatives Jugendwohnprojekt ausspionieren. Wie die linke Rechtshilfeorganisation Rote Hilfe am Montag mitteilte, wurde ein junger Mann aus dem Umfeld des Projekts »MittenDrin e.V.« mehrfach von Beamten des Verfassungsschutzes belästigt, die ihn als Informanten gewinnen wollten. Zum ersten Mal Anfang Oktober, nochmals Ende Oktober und zuletzt Anfang November. Der Verfassungsschutz habe sogar die Dreistigkeit besessen, auf dem Privathandy des Mannes auf ein Gespräch zu drängen. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.11.2011, Seite 4, Inland

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