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Haftstrafen wegen Datenweitergabe

Peking. China hat zwei Beamte wegen der Weitergabe sensibler Wirtschaftsdaten zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Seit vergangenem Mai seien mehrmals volkswirtschaftliche Daten an die Öffentlichkeit gelangt, was die Aufmerksamkeit der chinesischen Führung auf sich gezogen habe, erklärte die Oberste Volksstaatsanwaltschaft am Montag in Peking. Die Regierung müsse ihre Glaubwürdigkeit schützen, argumentierte die Staatsanwaltschaft. Zur Abschreckung seien der leitende Sekretär des Staatlichen Amtes für Statistik zu fünf und ein Angestellter der Chinesischen Volksbank zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.10.2011, Seite 2, Ausland

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