-
18.10.2011
- → Ausland
Al-Schabab droht mit Anschlägen in Kenia
Mogadischu. Angesichts des Vorrückens kenianischer Soldaten auf ein von Al- Schabab gehaltenes Gebiet in Somalia hat die militante islamistische Organisation mit Selbstmordanschlägen im Nachbarland gedroht. Kenia müsse seine Soldaten aus Somalia abziehen, forderte Al-Schabab-Sprecher Ali Mohamud Rage am Montag vor Journalisten in Mogadischu. Die Kenianer sollten daran denken, was in Uganda geschehen sei, erklärte er – eine Anspielung auf einen Doppelanschlag während der Übertragung des WM-Finales im Juli 2010 mit 76 Toten, zu dem sich Al-Schabab bekannte. Dieser Anschlag in Kampala sei verübt worden, weil Uganda Soldaten für die Truppen der Afrikanischen Union (AU) nach Mogadischu geschickt habe, sagte Rage. Die kenianischen Streitkräfte rücken Einwohnern zufolge mit schweren Waffen in ein von Al-Schabab gehaltenes Gebiet in Somalia ein. (dapd/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
