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15.10.2011
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Anti-Sarkozy-Debatte in Paris
Frankreichs Sozialisten entscheiden am Sonntag über ihren Präsidentschaftskandidaten
François Hollande geht als klarer Favorit in die zweite Runde der Vorwahlen der französischen Sozialisten, bei der am Sonntag über den Kandidaten der Partei bei den Präsidentschaftswahlen im kommenden Jahr entschieden werden soll. Er gilt als das genaue Gegenteil dessen, wofür Frankreichs derzeitiger Präsident Nicolas Sarkozy steht: Glamour, Eitelkeit und einen Hang zur Effekthascherei. Statt dessen ist Hollande stolz darauf, möglichst normal zu leben. Seine Rivalin, die frühere Arbeitsministerin und Parteichefin Martine Aubry, hatte bei der ersten Runde zwar deutlich schwächer abgeschnitten als er, könnte Hollande am Sonntag aber doch noch gefährlich werden, falls sie die Unterstützung des Überraschungsdritten vom vergangenen Sonntag, des globalisierungskritischen Anwalts Arnaud Montebourg, erhält.
Bei der letzten Fernsehdebatte am Mittwoch abend gaben sich beide Kontrahenten versöhnlich, nachdem sie sich in den Tagen zuvor heftig attackiert hatten. So hatte die 62jährige Aubry ihrem fünf Jahre jüngeren Konkurrenten vorgeworfen, eine »laxe Linke« zu verkörpern. Von Journalisten des Fernsehsenders »France 2« am Mittwoch zu dieser Kritik befragt, blieb Hollande jedoch ruhig. »Ich weiß nicht, was eine harte Linke sein soll. Auf jeden Fall will ich sie nicht. Ich glaube, daß wir ein ruhiges und mit sich selbst ausgesöhntes Land brauchen«, sagte er.
»Die Debatte hat uns erneut gezeigt, daß es zwischen den beiden Favoriten keine großen ideologischen Unterschiede gibt, sondern eher Differenzen der Persönlichkeiten und des Stils«, kommentierte Bernard Senanes vom Meinungsforschungsinstitut CSA. Tatsächlich versuchten auch beide Kandidaten, deutlich zu machen, daß ihr gemeinsamer politischer Gegner der amtierende Staatschef ist. »Ab Montag werden wir wieder alle vereint sein«, kündigte Aubry am.
(mit Agenturen)
Bei der letzten Fernsehdebatte am Mittwoch abend gaben sich beide Kontrahenten versöhnlich, nachdem sie sich in den Tagen zuvor heftig attackiert hatten. So hatte die 62jährige Aubry ihrem fünf Jahre jüngeren Konkurrenten vorgeworfen, eine »laxe Linke« zu verkörpern. Von Journalisten des Fernsehsenders »France 2« am Mittwoch zu dieser Kritik befragt, blieb Hollande jedoch ruhig. »Ich weiß nicht, was eine harte Linke sein soll. Auf jeden Fall will ich sie nicht. Ich glaube, daß wir ein ruhiges und mit sich selbst ausgesöhntes Land brauchen«, sagte er.
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»Die Debatte hat uns erneut gezeigt, daß es zwischen den beiden Favoriten keine großen ideologischen Unterschiede gibt, sondern eher Differenzen der Persönlichkeiten und des Stils«, kommentierte Bernard Senanes vom Meinungsforschungsinstitut CSA. Tatsächlich versuchten auch beide Kandidaten, deutlich zu machen, daß ihr gemeinsamer politischer Gegner der amtierende Staatschef ist. »Ab Montag werden wir wieder alle vereint sein«, kündigte Aubry am.
(mit Agenturen)
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