-
25.08.2011
- → Ausland
Strauss-Kahn prüft Gegenklage
New York. Nach der Einstellung des Strafverfahrens gegen den früheren IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn erwägt dieser nach Angaben seines Anwalts seinerseits eine Zivilklage gegen die New Yorker Hotelangestellte, die ihn der Vergewaltigung beschuldigt. Eine Gegenklage sei »sicherlich eine Überlegung«, sagte der Anwalt Benjamin Brafman am Dienstag in einem Interview. Strauss-Kahn habe durch die Anschuldigungen der 33jährigen enormen Schaden erlitten. Jeglicher Kontakt zwischen den beiden sei einvernehmlich gewesen, über Einzelheiten wolle Strauss-Kahn nicht sprechen, hieß es. (dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland