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Mißstände in Armee angeprangert

Istanbul. Der kürzlich zurückgetretene Generalstabschef der türkischen Armee hat nach Medienberichten schwerwiegende Fehler und Mißstände bei den Streitkräften im Kampf gegen die kurdischen PKK-Rebellen eingeräumt. In einer internen Rede vor seinem Abschied Ende Juli habe General Isik Kosaner gesagt, die Zustände bei der Armee seien »eine Schande«, berichteten mehrere Zeitungen am Mittwoch übereinstimmend. In der Ansprache berichtete Kosaner den Meldungen zufolge, die Armee habe im Kurdengebiet Minenfelder angelegt, ohne festzuhalten, wo die Sprengsätze genau vergraben wurden. Soldaten seien von der eigenen Truppe erschossen worden. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.08.2011, Seite 6, Ausland

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