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UN-Untersuchung im Sudan

Khartum. Die Vereinten Nationen (UN) wollen Berichten über mögliche Kriegsverbrechen und Verstöße gegen die Menschenrechte durch die Regierung des Sudan nachgehen. Die Staatengemeinschaft verlangte am Montag eine formelle Untersuchung der Vorwürfe, die die UN-Menschenrechtskommission in einem Bericht über die Kämpfe in der ölreichen Region Südkordofan im Grenzgebiet zum neuen Staat Südsudan erhoben hat. Demnach werden den Regierungstruppen und Milizen außergerichtliche Hinrichtungen, Luftangriffe auf Zivilisten, willkürliche Verhaftungen, Plünderungen und Massenverschleppungen zur Last gelegt.

(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.08.2011, Seite 6, Ausland

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