-
16.08.2011
- → Inland
Zinsausgaben des Bundes steigen
Berlin. Die Zinsausgaben für die Verschuldung des Bundes werden innerhalb von fünf Jahren annähernd aufs Anderthalbfache steigen. Dies gab die Bundestagspressestelle am Montag unter Verweis auf eine Unterrichtung der Regierung im Haushaltsausschuß bekannt. Danach lagen die Zinszahlungen 2010 noch bei 33,15 Milliarden Euro und sollen bis 2015 auf rund 49,1 Milliarden Euro anwachsen – obwohl eine Reduzierung der Nettokreditaufnahme von 44 Milliarden Euro (2010) auf 14,7 Milliarden Euro im Jahr 2015 vorgesehen ist.
Nach den grundgesetzlichen Regeln der Schuldenbremse wäre 2015 eine Nettokreditaufnahme bis zu 23,4 Milliarden Euro zulässig. Die Bundesregierung führt den Anstieg der Zinslast auf die zwar gedämpfte, aber noch ansteigende Verschuldung des Bundes sowie das steigende Zinsniveau zurückzuführen.
(jW)
Nach den grundgesetzlichen Regeln der Schuldenbremse wäre 2015 eine Nettokreditaufnahme bis zu 23,4 Milliarden Euro zulässig. Die Bundesregierung führt den Anstieg der Zinslast auf die zwar gedämpfte, aber noch ansteigende Verschuldung des Bundes sowie das steigende Zinsniveau zurückzuführen.
(jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland
