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CSU-Chef bricht Lanze für Rüstungsindustrie

Donauwörth. Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer (Bild) verstärkt in der Debatte über die geplante Bundeswehrreform den Druck auf Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU). Seehofer betonte am Mittwoch, es müsse darauf geachtet werden, »das Kind nicht mit dem Bade auszuschütten«. Seehofer sagte bei einem Besuch der Rüstungsfirma Eurocopter Deutschland in Donauwörth, bei sämtlichen Kürzungen im Bundeswehretat müßten »die Langfristeffekte und die Folgekosten« berücksichtigt werden. Die Bundesregierung müsse »die Weichen dafür stellen, daß die Kompetenz bayerischer und deutscher Unternehmen im Luft- und Raumfahrtbereich nicht unwiederbringlich verlorengeht«. Deutschland brauche auch in Zukunft eine moderne, schlagkräftige und den Anforderungen an internationale Auslandseinsätze gewachsene Bundeswehr. Das Rückgrat der Streitkräfte sei Spitzentechnologie bei der Ausrüstung.(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.07.2011, Seite 1, Inland

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