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Wachstumstrend in Lateinamerika

Santiago de Chile. Der lateinamerikanische Wachstumstrend wird sich auch in diesem Jahr fortsetzen. Die in Santiago de Chile ansässige Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (CEPAL) rechnet in ihrem am Mittwoch vorgestellten Halbjahresbericht mit einem durchschnittlichen Anstieg des BIP von 4,7 Prozent für 2011. Die höchsten Zunahmen verzeichnen laut der UN-Behörde Panama und Argentinien mit 8,5 und 8,3 Prozent. Einen leichten Einbruch gegenüber dem Vorjahr wird es dagegen in Brasilien und Mexiko geben, deren Volkswirtschaften um jeweils vier Prozent wachsen sollen. »Lateinamerika ist aktuell nicht krisengefährdet«, heißt es in dem Bericht. Die Risiken der europäischen Finanzkrise seien jedoch schwer zu kalkulieren. Für 2012 wird daher mit einer Abschwächung des Wachstums gerechnet. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.07.2011, Seite 6, Ausland

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