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DIW: Schuldenschnitt für Griechenland

Berlin. Das deutsche Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hält weitere Griechenland-Rettungspakete für sinnlos. »Griechenlands Schulden sind so hoch, daß das Land unter der Zinsbelastung zusammenbricht. Auch ein weiterer Rettungsschirm kann da keine Abhilfe schaffen«, sagte DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner am Mittwoch in Berlin. Allein für die jährlichen Zinszahlungen müßte die griechische Wirtschaft um 7,5 Prozent wachsen. »Die Schulden fressen das Land letztlich auf«, und deshalb »ist ein Schuldenschnitt unausweichlich«, so Fichtner. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.07.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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