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07.07.2011
- → Kapital & Arbeit
DIW: Schuldenschnitt für Griechenland
Berlin. Das deutsche Deutsche Institut für
Wirtschaftsforschung (DIW) hält weitere
Griechenland-Rettungspakete für sinnlos. »Griechenlands
Schulden sind so hoch, daß das Land unter der Zinsbelastung
zusammenbricht. Auch ein weiterer Rettungsschirm kann da keine
Abhilfe schaffen«, sagte DIW-Konjunkturchef Ferdinand
Fichtner am Mittwoch in Berlin. Allein für die jährlichen
Zinszahlungen müßte die griechische Wirtschaft um 7,5
Prozent wachsen. »Die Schulden fressen das Land letztlich
auf«, und deshalb »ist ein Schuldenschnitt
unausweichlich«, so Fichtner. (dapd/jW)
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