-
01.07.2011
- → Inland
Bundestag stimmt für Atomausstieg
Berlin. Der Deutsche Bundestag hat am Donnerstag mit großer
Mehrheit den Ausstieg aus der Atomenergienutzung beschlossen. In
namentlicher Abstimmung votierten 513 Abgeordnete und damit 85,5
Prozent für ein entsprechendes Gesetz. Bei CDU, SPD,
Grünen und FDP gab es vereinzelte Neinstimmen, die
Linksfraktion stimmte geschlossen dagegen. Acht derzeit
stillgelegte Atommeiler bleiben damit endgültig vom Netz, die
verbleibenden neun Reaktoren sollen schrittweise bis 2022
abgeschaltet werden. Ferner sollen erneuerbare Quellen wie Sonne,
Wind, Biomasse oder Wasser bis zum Ende des Jahrzehnts 35 Prozent
des deutschen Stroms liefern. Für eine reibungslose Versorgung
sollen die Stromnetze ausgebaut werden. Energieeinsparungen sollen
vor allem durch die Sanierung aller Altbaubestände realisiert
werden. (dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland