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12.04.2011
- → Sport
Leichtathletik: Rassismus
Utrecht. Die Organisatoren des Utrecht-Marathons am Ostermontag
wollen die kenianische Marathon-Siegesserie der jüngsten Zeit
beenden. Nach einem Bericht der Tageszeitung De Volkskrant sollen
einheimische Sieger im Vergleich zu ausländischen Akteuren das
Hundertfache an Preisgeld bekommen. Demnach würde ein
niederländischer Sieger 10000 Euro erhalten, ein
internationaler Sieger dagegen nur 100 Euro. »Wir
schließen niemanden aus. Jeder ist willkommen. Aber wir
wollen niederländische Athleten fördern«, sagte
Rennleiter Louran van Keulen. In den vergangenen vier Jahren gewann
jeweils ein Kenianer. Zudem soll ausländischen Athleten weder
Startgeld noch Übernachtung gezahlt werden.
(sid/jW)
(sid/jW)
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