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Leichtathletik: Rassismus

Utrecht. Die Organisatoren des Utrecht-Marathons am Ostermontag wollen die kenianische Marathon-Siegesserie der jüngsten Zeit beenden. Nach einem Bericht der Tageszeitung De Volkskrant sollen einheimische Sieger im Vergleich zu ausländischen Akteuren das Hundertfache an Preisgeld bekommen. Demnach würde ein niederländischer Sieger 10000 Euro erhalten, ein internationaler Sieger dagegen nur 100 Euro. »Wir schließen niemanden aus. Jeder ist willkommen. Aber wir wollen niederländische Athleten fördern«, sagte Rennleiter Louran van Keulen. In den vergangenen vier Jahren gewann jeweils ein Kenianer. Zudem soll ausländischen Athleten weder Startgeld noch Übernachtung gezahlt werden.

(sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.04.2011, Seite 16, Sport

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