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Fußball

Welche Grenze?

Kairo. Der afrikanische Fußballdachverband CAF steht den in Europa harsch kritisierten Investorenplänen von FIFA-Boss Gianni Infantino offen gegenüber. CAF-Präsident Patrice Motsepe werde in der kommenden Woche eine Sitzung des CAF-Exekutivkomitees einberufen, um unter anderem die vorgeschlagene Initiative »FIFA Forward Enterprise« zu bewerten. Der Kontinentalverband forderte seine Mitgliedsverbände dazu auf, die Pläne zu prüfen »und sich im Einklang mit den Vorschriften und festgelegten Verfahren der CAF und der FIFA am Konsultationsprozess zu beteiligen«. In einer Mitteilung heißt es zudem: »Die CAF ist entschlossen, den Dialog und die Zusammenarbeit mit ihren Mitgliedsverbänden, der FIFA, anderen Fußballkonföderationen und Interessengruppen fortzusetzen, um die Bereitstellung finanzieller und anderer Ressourcen für die Entwicklung und das Wachstum des Fußballs in Afrika und weltweit zu fördern.« Die FIFA hatte mitgeteilt, mit dem potentiellen Verkauf eines Teils ihrer kommerziellen Rechte etwa an der Weltmeisterschaft eine Milliardensumme einspielen zu wollen. Übereinstimmenden Berichten zufolge hat der Weltverband eine Frist für die Zustimmung zum Deal gesetzt und im Gegenzug eine Sonderzahlung versprochen. In Europa gibt es scharfe Kritik am FIFA-Vorhaben. »Damit wird eine Grenze überschritten, die die für den Fußball verantwortlichen Institutionen niemals überschreiten dürften«, hieß es von der Europäischen Fußballunion UEFA. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 31.07.2026, Seite 16, Sport

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