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Berlusconi räumt Geldgeschenke ein

Mailand. In der Sexaffäre um das marokkanische Callgirl Ruby hat Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi Geldgeschenke an die damals Minderjährige eingeräumt – er will aber nur aus Mitleid gehandelt haben. Er sei von Rubys schmerzlicher Geschichte bewegt gewesen und habe ihr das Geld zum Aufbau eines Schönheitssalons gegeben, sagte Berlusconi am Montag in Mailand. Dort mußte er sich in einem Betrugsprozeß vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 74jährigen vor, die damals minderjährige Ruby bei mehreren Gelegenheiten für Sex bezahlt zu haben.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.04.2011, Seite 6, Ausland

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