Zum Inhalt der Seite

Polizeiaktion gegen Kurden

Berlin. Die Polizei ist am Dienstag gewaltsam gegen eine Protestaktion auf dem Berliner Alexanderplatz vorgegangen. Mit einem »Demokratischen Lösungszelt« wollten Kurden bis kommenden Montag über ihre Forderungen informieren. Doch die Polizei demontierte und beschlagnahmte den Pavillon mit der Begründung, dieser sei zu groß. Auch in Frankfurt und Köln schlugen Kurden Zelte auf. Die Föderation Kurdischer Vereine in Deutschland (Yek Kom) weist damit auf eine Kampagne »zivilen Ungehorsams« in der Türkei hin. Die Kurden dort wollen die Anerkennung der kulturellen und sozialen Rechte ihres Volkes, die Freilassung der politischen Gefangenen und ein Ende der Militäroperationen erreichen. (jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 06.04.2011, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!