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Liebäugeln mit Schwarz-Grün

Berlin. Die sich abzeichnende Energiewende der Union und das starke Abschneiden der Grünen in Baden-Württemberg haben schwarz-grüne Bündnisse wieder in die Diskussion gebracht. CDU-Politiker rieten dazu, sich diese Möglichkeit offenzuhalten. Bei den Grünen reichten die Meinungen von Ablehnung – wie bei Parteichefin Claudia Roth und Fraktionschef Jürgen Trittin – bis zu optimistischeren Einschätzungen von Cochef Cem Özdemir.

Der frühere baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger riet der CDU, »sich die Option Schwarz-Grün nicht nur aus machtpolitischen Gründen zu erhalten«. Auch Bundesumweltminister Norbert Röttgen plädierte dafür: Politisches Lagerdenken halte er für falsch. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder sagte: »Meine Sympathien für die Grünen, zumindest für den bürgerlichen Flügel, sind kein Geheimnis«.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.04.2011, Seite 5, Inland

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