-
02.04.2011
- → Ausland
Jemen: Hunderttausende gegen Präsident Saleh
Sanaa. Im Jemen sind am Freitag erneut Hunderttausende Menschen in
mehreren Städten gegen die Regierung von Präsident Ali
Abdullah Saleh auf die Straße gegangen. Es waren vermutlich
die größten Proteste in den vergangenen Wochen. Die
Opposition wollte eine Million Menschen für ihre Forderung
nach einem Ende der 32jährigen Herrschaft Salehs mobilisieren.
In der Hauptstadt Sanaa schlossen trotz des für die Muslime so
bedeutenden Freitagsgebets mehrere Moscheen, da sich Prediger und
Gläubige auf den Weg zu einem Platz vor der Universität
gemacht hatten, um an den Protesten teilzunehmen. Derweil
versammelten sich rund 10000 Regierungsanhänger zu einer
Paralleldemonstration auf einem Platz vor dem
Präsidentenpalast, wo Saleh eine kurze Rede an sie richtete.
(dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland