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Veolia sperrt Lokführer aus

Frankfurt/Main. Im Tarifkonflikt der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) mit fünf großen privaten Schienenverkehrsanbietern kommt es erstmals zu einer Aussperrung. Der Veolia-Konzern kündigte dies am Donnerstag für einige seiner Tochterfirmen an, die seit Donnerstag früh bestreikt werden. Die Aussperrung soll demnach auch nach Streikende am Sonnabend morgen für zwei weitere Tage gelten. Die GDL versprach allen betroffenen Lokführern materielle Unterstützung und kündigte rechtliche Schritte an. Der insgesamt 47stündige Streik verläuft nach GDL-Angaben erfolgreich. 75 Prozent aller planmäßigen Züge der betroffenen Unternehmen seien ausgefallen, erklärte ein Sprecher. Die GDL will einen Rahmentarifvertrag durchsetzen, der die einheitliche Entlohnung aller Lokführer auf dem Niveau der DB AG festschreibt. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.04.2011, Seite 1, Inland

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