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Solidarität mit Falko Hennig

Falko Hennig hat im vergangenen Jahr nicht nur das Buch »Der Eisbär in der Anatomie« voll toller Geschichten aus 300 Jahren Berliner Charité geschrieben (empfohlen in jW vom 7.8.2010). Er hat auch an einer offiziellen Chronik des Krankenhauses mitgearbeitet. Weil er dabei plagiiert haben soll, erhebt die Charité gegen ihn Forderungen im fünfstelligen Bereich. Für Hennig sind schon die Prozeßkosten »existentiell bedrohlich«. Jetzt haben Freunde eine Soliparty organisiert. Am Samstag, 20 Uhr, wird in der Kulturbrauerei, Berlin-Prenzlberg, gelesen und musiziert. Manfred Maurenbrecher, Doc Schoko, Christoph Hein, Heiko Werning, Jochen Schmidt, Moritz Rinke, Ahne, Jakob Hein und andere treten auf. An der Kasse nimmt Uli Hannemann den Eintritt von sieben Euro entgegen. Wer weiß, wo Fredersdorf/Brandenburg liegt, kann sich schon heute von Hennig aus »Der Eisbär in der Anatomie« vorlesen lassen. Los geht es 19 Uhr in Beckers Bücherstube. Auf Wunsch trägt der Autor sicher auch die Stelle zum »Bio-Viagra« vor, das an der Charité entwickelt wurde, und nur zu »Bio-Erektionen« führte, nicht zu tatsächlichen. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.03.2011, Seite 12, Feuilleton

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