Versteigern oder nicht
In einem erneuten Versuch, eine Versteigerung von persönlichen Gegenständen des ehemaligen Präsidenten Nelson Mandela zu verhindern, hat sich die südafrikanische Regierung an das Verfassungsgericht gewandt. Die südafrikanische Behörde für Kulturerbe (Sahra) habe Berufung gegen ein Urteil von 2024 eingelegt, sagte Sahra-Kulturerbe-Manager Ben Mwasinga der dpa. Die Regierung betrachtet die persönlichen Gegenstände Mandelas als nationales Kulturerbe, das geschützt werden müsse, so Mwasinga. Mandelas älteste Tochter, Makaziwe Mandela, bezeichnet die Sammlung hingegen als Privateigentum. Auktionen, die seit 2022 vom amerikanischen Versteigerungshaus Guerney’s durchgeführt werden sollten, um einen Gedenkgarten an Mandelas Grabstätte zu finanzieren, wurden aufgrund des andauernden Rechtsstreits immer wieder gestoppt. Die Sammlung enthält Dutzende persönliche Besitztümer. Sie umfasst Mandelas Personalausweis, einige seiner berühmten bunten Hemden, Schriften, Brillen und einen Schlüssel zu seiner Gefängniszelle auf Robben Island, wo er 18 Jahre in Haft verbrachte. (dpa/jW)
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