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Man darf gespannt sein

Als »Jud Süß – Film Ohne Gewissen« Ende September in die Kinos kam, hieß es in dieser Zeitung, er sei »nicht unbedingt« antisemitisch, aber auf jeden Fall »sentimental, kitschig, deutsch und dumm«. Gerade einmal 96000 Kinobesucher taten ihn sich an. Dennoch geriet der Film in die Vorauswahl für den Deutschen Filmpreis 2011. Heute gibt CDU-Kulturminister Bernd Neumann bekannt, ob Röhler es auf die Shortlist der endgültig Nominierten geschafft hat. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.03.2011, Seite 12, Feuilleton

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