Fasching ohne Bündnis gegen rechts
Apolda. Im thüringischen Apolda wurde dem lokalen
»Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus« die
Teilnahme am traditionellen Faschingsumzug am vergangenen Samstag
untersagt. Das Bündnis wollte sich mit einer Samba-Gruppe und
der Parole »Lieber Fasching als Faschismus«
einreihen.
Der Faschingsregionalverein wollte aber »keinen politischen Mißbrauch des Umzuges« zulassen. Begrüßt wurden die Vereine von Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) und Landrat Hans-Helmut Münchberg (parteilos). Letzterer hatte im Dezember im lokalen Amtsblatt einen Artikel mit der Überschrift: »Kriminelle Ausländer raus!« veröffentlicht. (jW)
Der Faschingsregionalverein wollte aber »keinen politischen Mißbrauch des Umzuges« zulassen. Begrüßt wurden die Vereine von Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) und Landrat Hans-Helmut Münchberg (parteilos). Letzterer hatte im Dezember im lokalen Amtsblatt einen Artikel mit der Überschrift: »Kriminelle Ausländer raus!« veröffentlicht. (jW)
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