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Japan: Außenminister zurückgetreten

Tokio. Der japanische Außenminister Seiji Maehara hat am Sonntag seinen Rücktritt erklärt, weil er eine politische Spende von einem Ausländer angenommen hat. Das ist nach japanischem Recht illegal. Der Rücktritt Maeharas ist ein weiterer Schlag für die angeschlagene Regierung von Ministerpräsident Naoto Kan. Die Zustimmung zu dessen Politik war zuletzt unter die 20-Prozent-Marke gefallen. Der 48jährige Maehara war gerade einmal sechs Monate im Amt. Der Vorwurf der illegalen Spendenannahme kam in der vergangenen Woche auf. Maehara erklärte zunächst, daß er von der Spende nichts wisse, räumte dann aber ein, daß sein Büro eine Spende von einem langjährigen Unterstützer angenommen habe, einem Südkoreaner, der in Kyoto lebt. Daraufhin entschuldigte er sich zunächst und erklärte dann am Sonntag seinen Rücktritt. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.03.2011, Seite 1, Ausland

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