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Eine fahrlässige Empfehlung

Der »Verband der Osteopathen Deutschland e.V.« hat Abiturienten kürzlich in einer Presseerklärung dazu aufgerufen, Osteopathie zu studieren. Die »Suggestion, hiermit einen erfolgreichen Berufsgang zu erzielen«, hält selbst der Vorsitzende der »Interessengemeinschaft Deutscher Heilpraktikerverbände und Heilpraktiker e.V.«, Bernd R. Schmidt, für irreführend. Schmidt sprach von einer »fahrlässigen Empfehlung«. »Es kann den jungen Menschen, die sich der Heilpraktikerberufsausübung mit der Osteopathie zuwenden möchten, nur geraten werden, zunächst einen anderen staatlichen Berufsabschluß zu erlangen. Möglicherweise schon in einem medizinischem Beruf, sofern sie sich für die Heilpraktikertätigkeit berufen fühlen. Ansonsten lassen sie sich auf eine unsichere Zukunft ein.«

(ots/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.02.2011, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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