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Ärzte erleichtern Sterbehilfe

Berlin. Die Bundesärztekammer hat ihre Grundsätze für die Sterbehilfe etwas gelockert. Galt bisher die Beihilfe zur Selbsttötung von Todkranken für Mediziner als unethisch, gilt künftig lediglich, daß dies keine »ärztliche Aufgabe« ist. »Wenn Ärzte mit sich selbst im reinen sind, dann brechen wir nicht den Stab über sie«, sagte Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe am Donnerstag in Berlin. Scharfe Kritik kam von der Deutschen Hospiz Stiftung. Mit der geänderten Formulierung sei das »ärztliche Ethos« abgeschafft worden, erklärte deren geschäftsführender Vorstand Eugen Brysch.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.02.2011, Seite 5, Inland

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