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Dioxinquelle sollen Altfette sein

Düsseldorf/Hannover. Dioxin ist möglicherweise über Altfette aus der Lebensmittelindustrie in Futtermittel gelangt. Das haben Untersuchungen des nordrhein-westfälischen Verbraucherschutzministeriums ergeben. Niedersächsische Landesbehörden widersprachen am Freitag aber Berichten, wonach sich der Dioxinskandal ausgeweitet hat.

Das Verbraucherschutzministerium in Düsseldorf teilte mit, man sei bei der Rückverfolgung der Herkunft des Dioxins erfolgreich gewesen. In Proben eines Herstellers technischer Fette sei das Dioxinmuster gefunden worden, das auch in belasteten Eiern nachgewiesen wurde. Untersucht wurden Proben einer Firma, die für den Biodiesel-Produzenten Petrotec Altspeisefette raffiniert hatte.

Der Sprecher des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums, Gert Hahne, sieht unterdessen Hinweise dafür, daß bei der Firma Harles und Jentzsch systematisch mit Dioxin belastetes Fett mit unbelastetem vermischt wurde. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.01.2011, Seite 5, Inland

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