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Ölfeld bekommt den Namen »Lula«

Rio de Janeiro. Der Spitzname von Brasiliens scheidendem Präsidenten Luiz Inacio da Silva – »Lula« – wird künftig ein Ölfeld bezeichnen. Das größte der künftigen Abbaugebiete, die kürzlich vor der Küste entdeckt worden seien, werde von »Tupi« in »Lula« umbenannt, teilte der staatliche Energiekonzern Petrobras am Mittwoch mit. Lula, das portugiesische Wort für Tintenfisch, hatte der Präsident und frühere Gewerkschaftsführer zu einem festen Bestandteil seines Namens gemacht. Petrobras erklärte, die Entscheidung, das Ölfeld in Lula umzubenennen, folge der Tradition des Konzerns, maritime Ölfelder Meer nach Meerestieren zu benennen.

Diese Erklärung hob auch der scheidende Staatschef hervor, als er auf die Umbenennung angesprochen wurde. »Das ist nicht mein Name«, vielmehr handele es sich um ein Tier, sagte da Silva. In dem Ölfeld werden 5,5 Milliarden Barrel an förderbarem Öl und Gas vermutet. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 31.12.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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