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31.12.2010
- → Kapital & Arbeit
Ölfeld bekommt den Namen »Lula«
Rio de Janeiro. Der Spitzname von Brasiliens scheidendem
Präsidenten Luiz Inacio da Silva – »Lula«
– wird künftig ein Ölfeld bezeichnen. Das
größte der künftigen Abbaugebiete, die
kürzlich vor der Küste entdeckt worden seien, werde von
»Tupi« in »Lula« umbenannt, teilte der
staatliche Energiekonzern Petrobras am Mittwoch mit. Lula, das
portugiesische Wort für Tintenfisch, hatte der Präsident
und frühere Gewerkschaftsführer zu einem festen
Bestandteil seines Namens gemacht. Petrobras erklärte, die
Entscheidung, das Ölfeld in Lula umzubenennen, folge der
Tradition des Konzerns, maritime Ölfelder Meer nach
Meerestieren zu benennen.
Diese Erklärung hob auch der scheidende Staatschef hervor, als er auf die Umbenennung angesprochen wurde. »Das ist nicht mein Name«, vielmehr handele es sich um ein Tier, sagte da Silva. In dem Ölfeld werden 5,5 Milliarden Barrel an förderbarem Öl und Gas vermutet. (AFP/jW)
Diese Erklärung hob auch der scheidende Staatschef hervor, als er auf die Umbenennung angesprochen wurde. »Das ist nicht mein Name«, vielmehr handele es sich um ein Tier, sagte da Silva. In dem Ölfeld werden 5,5 Milliarden Barrel an förderbarem Öl und Gas vermutet. (AFP/jW)
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