23500 Steuersünder zeigen sich an
Berlin. Mehr als 23500 Steuerflüchtlinge haben sich einem
Zeitungsbericht zufolge in diesem Jahr bei den Finanzbehörden
selbst angezeigt. Die meisten Selbstanzeigen habe es in
Baden-Württemberg mit 7409 Fällen gegeben, berichtete Die
Welt am Freitag unter Berufung auf eine Umfrage bei den
Finanzministerien und Oberfinanzdirektionen. In Nordrhein-Westfalen
gaben 5158 Bürger zu, dass sie Schwarzgeld im Ausland
versteckt haben.
Auch Hessen, Bayern, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen zählten bislang mehr als tausend Selbstanzeigen. In den neuen Bundesländern meldeten sich seit Februar, als die erste CD mit brisanten Kontodaten aus der Schweiz bekannt wurde, dagegen nicht einmal 100 Personen. Nach Berechnungen der Welt zahlt ein Steuerflüchtling im Durchschnitt etwas mehr als 75000 Euro nachträglich an den Fiskus. Dies ergibt sich aus dem Gesamtnachzahlungsbetrag, den die Steuerschätzer mit 1,8 Milliarden Euro veranschlagen. Thomas Eigenthaler von der Deutschen Steuer-Gewerkschaft betonte, viele Steuersünder würden bis zuletzt pokern.
(AFP/jW)
Auch Hessen, Bayern, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen zählten bislang mehr als tausend Selbstanzeigen. In den neuen Bundesländern meldeten sich seit Februar, als die erste CD mit brisanten Kontodaten aus der Schweiz bekannt wurde, dagegen nicht einmal 100 Personen. Nach Berechnungen der Welt zahlt ein Steuerflüchtling im Durchschnitt etwas mehr als 75000 Euro nachträglich an den Fiskus. Dies ergibt sich aus dem Gesamtnachzahlungsbetrag, den die Steuerschätzer mit 1,8 Milliarden Euro veranschlagen. Thomas Eigenthaler von der Deutschen Steuer-Gewerkschaft betonte, viele Steuersünder würden bis zuletzt pokern.
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(AFP/jW)
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