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Ministerin: Mehr Chancen für Ältere
Berlin. Die Arbeitslosigkeit bei älteren Menschen ist zuletzt
deutlich gestiegen, allerdings nach Angaben der Bundesregierung nur
durch einen statistischen Effekt. »Die Zahl der Älteren
ohne Job ist in der Wirklichkeit nicht gestiegen, sondern die
Statistik muß seit 2007 nur ehrlicher sein«, sagte
Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) der Bild am
Sonntag. Bis zum Jahr 2007 galt die sogenannte 58er-Regelung, nach
der man sich mit 58 Jahren vom Arbeitsmarkt abmelden konnte. Man
erhielt ArbeitslosengeldI oder II, wurde aber in der Statistik
nicht als erwerbslos geführt und bekam auch keine
Jobangebote.
Die Süddeutsche Zeitung (SZ) hatte am Samstag unter Berufung auf höhere Arbeitslosenzahlen bei Älteren berichtet, die Chancen von Älteren auf dem Arbeitsmarkt seien gesunken. Von der Leyen erklärte dagegen, sie seien gestiegen. Die Zahl der Erwerbslosen über 55 habe sich im Vergleich zum Jahr 2000 nahezu halbiert. Laut SZ hat sich die Zahl der über 60jährigen Erwerbslosen von Oktober 2007 bis Oktober 2010 von 34500 auf rund 145500 mehr als vervierfacht.
(AFP/jW)
Die Süddeutsche Zeitung (SZ) hatte am Samstag unter Berufung auf höhere Arbeitslosenzahlen bei Älteren berichtet, die Chancen von Älteren auf dem Arbeitsmarkt seien gesunken. Von der Leyen erklärte dagegen, sie seien gestiegen. Die Zahl der Erwerbslosen über 55 habe sich im Vergleich zum Jahr 2000 nahezu halbiert. Laut SZ hat sich die Zahl der über 60jährigen Erwerbslosen von Oktober 2007 bis Oktober 2010 von 34500 auf rund 145500 mehr als vervierfacht.
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(AFP/jW)
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