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Museale Front

Aus Protest gegen Sparpläne im Kulturbereich haben Mitarbeiter von Hunderten Museen und Sehenswürdigkeiten, Bibliotheken und Theatern in Italien am Freitag vorübergehend die Arbeit niedergelegt. Die meisten betroffenen Einrichtungen öffneten erst mit Verspätung, an vielen Urlaubszielen in Italien standen Touristen zunächst vor verschlossenen Türen. »Wir haben ein einziges Ziel – die Budgetkürzungen zu ändern, die den Kultursektor bestrafen«, erklärte die Organisation Federculture, die zu dem Streik aufgerufen hatte. Das Berlusconi-Regime will in den kommenden drei Jahren 280 Millionen Euro weniger für Kunst und Kultur ausgeben. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.11.2010, Seite 12, Feuilleton

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