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Landesbanken ­fusionieren nicht

München. Die Verhandlungen über eine Fusion der beiden angeschlagenen Landesbanken WestLB und BayernLB sind abgebrochen worden. Die BayernLB teilte am Donnerstag mit, die Gespräche mit dem Düsseldorfer Institut nicht fortsetzen zu wollen. Die »ökonomischen Vorteile eines möglichen Zusammenschlusses gegenüber der Ertragskraft einer eigenständigen BayernLB« stünden in »keinem hinreichend ausgewogenen Verhältnis zu den typischen Umsetzungsherausforderungen einer Fusion dieser Größenordnung«, hieß es in einer Erklärung. Maßstab für ein mögliches Zusammengehens sei allein die Frage, ob eine fusionierte Bank eine hinreichend höhere Eigenkapitalrendite erwirtschaften kann als jedes Haus für sich alleine.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.11.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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