Zum Inhalt der Seite

Küstenfischer ­bangen um Existenz

Freest/Heiligendamm. Nach Senkung der Heringsfangquote um weitere 30 Prozent bangen an der Ostsee viele Kutter- und Küstenfischer um ihre Existenz. Die vierte Quotenreduzierung nacheinander werde 2011 zu einem Einbruch führen, sagte der Geschäftsführer der Fischereigenossenschaft Freest in Mecklenburg-Vorpommern, Michael Schütt. Für die 30 Kutterbesatzungen in Freest am Peenestrom hätten sich die schlimmsten Befürchtungen erfüllt, die Stimmung sei am Boden, sagte Schütt. Schon die Reduzierung von 39 Prozent vor einem Jahr habe die Betriebe in Probleme gestürzt, so daß zum Beispiel Schiffsreparaturen immer wieder verschoben werden mußten.

(dapd/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 28.10.2010, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!