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Hepburn mit Zigarette

Seltene Briefmarken mit einem Porträt der Hollywood-Ikone Audrey Hepburn sind am Wochenende in Berlin für 430000 Euro versteigert worden. Den Erlös teilen sich das UN-Kinderhilfswerk UNICEF und der 1994 gegründete Audrey-Hepburn-Kinderhilfsfonds. Den Zuschlag für den Briefmarkenbogen habe ein Bieter erhalten, der anonym bleiben wolle, teilte das Auktionshaus Schlegel mit. Auf den zehn Briefmarken ist ein Bild aus dem Film »Frühstück bei Tiffany« zu sehen; die Schauspielerin trägt darauf einen großen Hut und raucht eine Zigarette. Die Marken waren von der Deutschen Post in einer Auflage von 14 Millionen gedruckt worden. Sie sollten Anfang 2000 in Umlauf gebracht werden. Hepburns Nachfahren waren nicht konsultiert worden. Ihr ältester Sohn Sean Hepburn Ferrer ließ die Sache stoppen, weil er nicht wollte, daß seine Mutter mit Zigarette in Umlauf kommt. Die Marken wurden bis auf wenige Bögen zerstört. Der nun im Hotel Adlon versteigerte befand sich vorher im Besitz Sean Hepburn Ferrers. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.10.2010, Seite 13, Feuilleton

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