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Friedenspreis für Rüstungsgegner

Göttingen. Der Göttinger Friedenspreis 2011 geht zu gleichen Teilen an die ökumenische Initiative »Ohne Rüstung Leben« und die »Arbeitsgruppe Rüstungsexporte der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung« (GKKE). Wie die Preisstifter am Donnerstag zur Begründung mitteilten, engagieren sich beide Gruppen durch Dialoge, Aktionen und Lobbyarbeit gegen Rüstungsexporte und Kleinwaffen sowie für den Ausbau ziviler Friedensdienste. Der mit 3000 Euro dotierte Preis wird am 5. März 2011 in Göttingen verliehen. Frühere Preisträger waren der SPD-Politiker Egon Bahr, der katholische Theologe Hans Küng sowie zuletzt die Flüchtlingshilfsorganisation »Pro Asyl«. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.10.2010, Seite 4, Inland

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