-
08.10.2010
- → Inland
Lohnerhöhung in Ost-Stahlindustrie
Berlin. Nach der Tarifeinigung in der nordwestdeutschen
Stahlindustrie haben die IG Metall und die Unternehmer am
Donnerstag auch ein Ergebnis für die 8000 Beschäftigten
in der ostdeutschen Stahlindustrie erzielt. Das teilte die IG
Metall in Berlin mit. Das Verhandlungsergebnis sehe
Einkommenserhöhungen um 3,6 Prozent ab dem 1. Oktober 2010
vor. Die Ausbildungsvergütungen sollen um 40 Euro monatlich
steigen. Der Tarifvertrag gelte bis zum 31. Oktober 2011. Für
den Monat September 2010 sei eine Einmalzahlung von 150 Euro
vereinbart worden. Die in der Stahlindustrie tätigen
Leiharbeiter seien ab dem 1. Januar 2011 in der gesamten Branche
nach dem Grundsatz »Gleiche Arbeit – Gleiches
Geld« zu bezahlen. Dieser Tarifvertrag habe eine Laufzeit bis
Ende 2012, erklärte die IG Metall.
(dapd/jW)
(dapd/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland
